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Kein Schulgeld mehr für Gesundheitsfachberufe und Heilberufe in NRW?
+++ Aktuelle Meldung des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e. V. +++         Artikel-Nr.: 9129

Ausblick von Minister Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

In einem Pressegespräch stellte Minister Karl-Josef Laumann jüngst eine Überlegungen „Ausblick 2018: Initiativen und Maßnahmen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales“ vor. Hierin beschreibt er auch relevante Veränderungsideen für die Ergotherapie:

„Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden sowie andere Gesundheitsfachberufe zahlen ihre Ausbildung meist vollständig selbst. Ein Medizinstudium hingegen ist kostenfrei für die Studierenden. Darunter leidet die Attraktivität der Gesundheitsfachberufe. Das macht sich bereits heute spürbar bemerkbar durch den drohenden Fachkräftemangel. Um dem entgegenzusteuern, haben wir im Haushalt 2018 vorsorglich 15 Millionen Euro für die Schulgeldfreiheit in Nordrhein-Westfalen bereitgestellt. Bis 31. Januar 2018 läuft eine Abfrage bei den Bezirksregierungen, um konkret zu ermitteln, wer in welcher Schule was zahlt. Auf Grundlage der Auswertungsergebnisse wird bis Sommer 2018 ein Handlungskonzept im Ministerium erarbeitet.“

Die Schulgeldfreiheit ist sicherlich eine erste gute Initiative, die die Auszubildenden in der Ergotherapie deutlich entlasten würde. Nicht zu vergessen sind dabei aber auch weitere notwendige Veränderungen im Berufsgesetz sowie der zugehörigen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, die jedoch bundesgesetzlich zu regeln sind und daher nicht in die Handlungshoheit des Landes fallen.

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist aber insbesondere auch bekannt für seinen Einsatz rund um die hochschulische Ausbildung in den Therapieberufen und so formuliert Minister Laumann auch für die Modellstudiengänge ein weiteres Ziel:

„Die Modellstudiengänge für Pflege- und Gesundheitsberufe sind erfolgreich, beliebt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Bis Juli 2018 werden wir die Landesgesetze an die neuen Bundesvorgaben anpassen. Ab dem Wintersemester 2018/2019 sollen neue Modellstudiengänge in NRW beginnen können.“

Den Sprechzettel des Pressegesprächs finden Sie hier.



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